Rundreise Südwestfrankreich (13 Tage): Unsere Beispielroute für eine Roadtrip und Reiseroute
Möchten Sie eine Rundreise durch Südwestfrankreich unternehmen? Nutzen Sie unsere vorgeschlagene Route und verpassen Sie nichts!
Eine Rundreise durch den Südwesten Frankreichs? Denken Sie an Highlights wie Bordeaux, aber auch an weniger bekannte Orte in drei Départements: Pyrénées Atlantiques, Landes und Gironde. Diese Region ist bei vielen Touristen äußerst beliebt und das nicht ohne Grund. Es ist eine wunderschöne Gegend mit zahlreichen Möglichkeiten. Genießen Sie die lokalen Spezialitäten, besuchen Sie eines der vielen Muscheldörfer im Bassin d’Arcachon. Entlang der Atlantikküste fahren Sie durch Landes, und noch weiter südlich gelangen Sie nach Französisch-Baskenland.
Eine Fahrt mit unvergesslichen Panoramen. Natürlich können Sie in 13 Tagen kaum alles sehen, was der Südwesten Frankreichs zu bieten hat, aber diese Route durch weniger bekannte Orte gibt Ihnen dennoch einen guten Eindruck von den Highlights. Lesen Sie weiter und lassen Sie das Abenteuer beginnen!
Praktische Informationen & Tickets für Ihren Besuch in Bordeaux |
| Dauer | 3 Tage (Herunterladen Ihres Stadtführers Südwest-Frankreich) |
| Mit dem Auto | Von Brüssel sind es 890 km nach Bordeaux, von Utrecht aus 1050 km, rechnen Sie mit 9 bis 11 Stunden Fahrzeit |
| Öffentliche Verkehrsmittel | Buchen Sie hier Ihre Bahntickets |
| Flugtickets | Oder wählen Sie Komfort und buchen Sie Ihre Flüge nach Bordeaux: Vergleichen Sie bei Cheaptickets oder Transavia |
| Unterkünfte | Empfohlene Unterkünfte in Bordeaux sind: |
| Touren und Aktivitäten | |
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Inhalt des Artikels
Stadtplan für die Rundreise durch Südwest-Frankreich
Tag 1: Bordeaux
Sie beginnen Ihre Rundreise in Bordeaux, der größten Stadt im Südwesten Frankreichs. Die Stadt hat eine Metamorphose vom schmutzigen Hafenstadt zu einem angesagten, umweltbewussten und modernen Wohnort durchlaufen. Sie liegt am Fluss Garonne und ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Hafen- und Handelsplatz. Außerdem gilt sie zweifellos auch als Stadt der Kunst und Geschichte und wird von vielen als die schönste französische Stadt nach Paris angesehen.
Neben den beeindruckenden Bauwerken aus dem 18. Jahrhundert und den zahlreichen Museen, die Sie dort besuchen können, ist Bordeaux natürlich auch bekannt für seine Weine. Ein Glas köstlichen Weins auf einer Terrasse zu trinken, darf bei Ihrem Besuch in Bordeaux auf keinen Fall fehlen! Entdecken Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Bordeaux in unserem ausführlichen Blogartikel.
Einige Highlights während Ihres Besuchs?
- Schlendern Sie durch die Straßen des historischen Zentrums. Die Gebäude mit ihrem originalen goldgelben Farbton bringen das Stadtbild von Bordeaux richtig zum Strahlen!
- Das alte Bordeaux strahlt den Reichtum vergangener Zeiten aus. Viele Häuser sind über 200 Jahre alt und wurden wunderschön restauriert. Das Herzstück dieses alten Stadtteils ist Place de la Bourse, das auf der UNESCO-Welterbeliste steht.
- Auch diese gotische Kathedrale, Basilika Saint-Michel, ist in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
- Place des Quinconces, der größte Platz Frankreichs und einer der größten in Europa.
- Das moderne Cité du Vin. Ein absolutes Muss für Weinliebhaber und Kenner! Aufgrund seiner auffälligen Form wird es auch manchmal als das „Guggenheim des Weins“ bezeichnet.
Möchten Sie Bordeaux gerne bei einem Stadtspaziergang entdecken? Laden Sie unseren Stadtführer für den historischen Stadtkern von Bordeaux herunter.
Tag 2: Weinregion Médoc
64 km Entfernung
Sobald Sie Bordeaux verlassen, gelangen Sie in das weltberühmte Weinregion des Médoc. Sie verbringen einen ganzen Tag im Haut-Médoc, wo die größten und bekanntesten Weingüter liegen. Das Médoc ist zwischen dem Atlantischen Ozean und der Gironde eingeklemmt. Der Großteil des Médoc besteht aus Wäldern. Nur die Hänge entlang der Gironde sind mit Reben bepflanzt.
Dank des äußerst armen, kieshaltigen Bodens, der Reflexion der Sonne auf der Gironde, gelegentlicher sanfter Regenschauer, eines milden Klimas und großartiger Kellermeister entsteht hier ein außergewöhnlicher Wein. Zehntausende klassifizierte Grand Cru Château wie Lafite-Rothschild, Latour und Margaux stammen aus dem Médoc.
Aber wir empfehlen dir, nicht nur die schönen Weinberge zu betrachten, denn im Medoc-Weinregion gibt es noch so viel mehr zu entdecken. Hast du vielleicht schon von der Basilique Notre-Dame-de-la-Fin-des-Terres gehört? Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe, eine Klosterkirche, die in den Dünen liegt.
Was du unbedingt in der Weinregion Médoc besuchen solltest
- In Margaux beginnt die Haute-Médoc. Hier kannst du sofort ein berühmtes Weingut, Château Margaux, das definitiv einen Besuch wert ist, besichtigen. Seit Ende des 17. Jahrhunderts besitzt das Anwesen etwa 265 Hektar landwirtschaftliche Fläche, davon ca. 85 Hektar Weinberge.
- Saint-Estèphe ist die nördlichste Gemeinde der Haute-Médoc und verfügt über etwa 1200 Hektar Weinberge sowie zahlreiche Weingüter. Diese Stadt ist vor allem bekannt für ihre Rotweine aus traditionellen Rebsorten.
- In Soulac-sur-Mer kannst du die prächtigen Villen aus dem 19. Jahrhundert im Belle Époque-Stil und die UNESCO-Basilika bewundern. Fürchte dich jedoch nicht, wenn du die Basilika siehst. Du wirst schnell denken: „Was für ein hässliches Gebäude“, aber auf der Rückseite wirkt sie etwas schöner.
Tag 3: Atlantikküste in der Gironde
Entfernung 129 km
Heute lassen wir das Thema Wein vorerst beiseite und entdecken die schöne Natur im Südwesten Frankreichs. So fahren Sie als Erstes zu Pointe de Grave und Phare de Cordouan. Für den schönsten Aussichtspunkt müssen Sie bis ans Ende wandern.
Mit etwas Glück können Sie vom Aussichtspunkt aus den Phare de Cordouan sehen. Dieser wunderschöne Leuchtturm ist mit einer Fähre erreichbar, die in der Nähe des Parkplatzes ablegt. Für die Fahrt benötigen Sie etwa 45 Minuten. Am Fuße des Leuchtturms befindet sich auch ein Museum mit einer interessanten Sammlung alter und moderner Gegenstände, die mit dem Leuchtturm von Cordouan in Verbindung stehen.
Möchten Sie mehr von der Gironde entdecken? Laden Sie unsere Autotour Gironde herunter und besuchen Sie unter anderem Bordeaux und Saint-Emilion.
Tag 4: Bassin d'Arcachon
Entfernung: 127 km
Heute dreht sich alles um Austern. So kommst du an gemütlichen Austerndörfern vorbei und an Orten, an denen du diese köstliche Spezialität probieren kannst! Natürlich führen wir dich auch zum Maison de l’huître, für alle, die die Geheimnisse der Austern kennenlernen möchten. Bist du kein großer Austernliebhaber? Kein Problem, die Route führt auch an einem schönen Aussichtspunkt, einem Vogelreservat (L'Île aux Oiseaux) vorbei, und wir enden in einem Badeort.
Austerndörfer im Bassin d'Arcachon
Aber vielleicht schmecken dir Austern doch einmal? Dann ist das Bassin d'Arcachon das perfekte Reiseziel. Die Austern aus dem Bassin von Arcachon wurden bereits von den Römern gegessen, doch die Austernproduktion begann erst richtig im 19. Jahrhundert. Heute gibt es dort etwa 26 Austernzuchtbetriebe und rund 700 Hektar Zuchtflächen. Es gibt viele verschiedene Austernarten, probiere sie unbedingt in den Austerdörfern wie Cap-Ferret und Gujan-Mestras.
Tag 5: Atlantikküste in den Landes
Entfernung 161 km
Nach Ihrem Besuch in den Austernfarmen von Arcachon bringen wir Sie zu einem Stück Wüste an der französischen Küste. Die berühmte Dune du Pilat, auch bekannt als Dune du Pyla oder Dune de Pla, ist die höchste Düne Europas und zählt somit zu den meistbesuchten Touristenattraktionen im Südwesten von Frankreich. Die Düne ist etwa 107 Meter hoch und erstreckt sich über eine Länge von beeindruckenden 3 Kilometern. Manchmal fühlt es sich an, als befände man sich in der Sahara. Hier können Sie wunderbar wandern!
Hossegor und Capbreton
Sie beenden den Tag in diesen Badeorten. Sowohl Hossegor als auch Capbreton verfügen über herrliche Strände, an denen Sie sich entspannen und den Wind um die Nase wehen lassen können, einen Yachthafen, besonders schöne Villenviertel und gemütliche Restaurants. Der perfekte Ort also, um den Tag ausklingen zu lassen und hier zu übernachten. Sehen Sie keine Sehenswürdigkeiten an, denn diese sind kaum oder gar nicht vorhanden.
Hossegor ist kleiner und gilt als beliebter Treffpunkt für Surfer wegen der hohen Wellen. Manche nennen Hossegor sogar die europäische Hauptstadt der Surfer. Capbreton hingegen bietet durch seinen Yachthafen zahlreiche Villenviertel für Zweitwohnsitzler.
Tag 6: Frankreichs Baskenland
Am Tag 6 fahren wir nach das französische Baskenland. Französisch-Baskenland ist das ideale Reiseziel. Eine Mischung aus schönen Stränden, zerklüfteten Klippen, naturreichen Wäldern, Ausläufern der Pyrenäen, beliebten Städten und natürlich auch einigen typischen baskischen Dörfern. Hier findet man all das dicht beieinander im Südwesten Frankreichs, angrenzend an die spanische Grenze. Im Norden liegen die bekannten Städte Biarritz und Bayonne, die heute auf dem Programm stehen.
Bayonne
Bayonne ist die Hauptstadt des französischen Baskenlandes und auch die größte Stadt im französischen Teil der Region. Das wichtigste Viertel der Stadt ist Saint-Esprit, früher auch ein bedeutender Halt für die Pilger, die unterwegs nach Santiago de Compostela waren. In demselben Viertel wurde außerdem der Schokoladenhandel der Familie Dacosta ausgebaut. Bayonne ist noch immer bekannt für seine köstliche Schokolade.
Biarritz
Biarritz ist ein großer Badeort an der Biskaya, der vor allem für seine wunderschöne Promenade am Wasser und seine feinen Sandstrände bekannt ist. Die Stadt war schon immer ein bedeutender Fischereihafen, vor allem für die Waljagd. Neben dem alten Hafen von Biarritz erstrecken sich insgesamt 6 km Strände. Hier kannst du nicht nur im Sommer das schöne Wetter hervorragend genießen.
Tag 7: Die baskische Küstenstraße und das Hinterland
Entfernung: 100 km
Gestern standen die bekannten Badeorte auf dem Programm. Heute erkundest du die Küstenregion, die Baskische Küstenstraße. Hier findest du steile Klippen, Felsen, die es fast unmöglich machen, zu den Stränden zu gelangen, und wilde Wellen. Um in das Herz der französischen Basken vorzudringen, musst du ins Landesinnere vordringen.
Du wirst sie wahrscheinlich kaum in ihrem Euskara-Dialekt verstehen, aber ihre Bescheidenheit „spricht“ für sich, ebenso wie sie dir mit ihren Traditionen von Gesang und Tanz, ihrer Folklore, dem Stierkampf à la course landaise und mehr ein angenehmes Urlaubserlebnis bereiten. Die Landschaft im Hinterland ist grün und bergig, mit den Ausläufern der Pyrenäen. Verschiedene Dörfer mit den typischen baskischen Häusern konkurrieren um den Titel des schönsten Dorfes.
Hendaye
Der charmante Badeort Hendaye, an der Grenze des Naturschutzgebiets der baskischen Klippenküste (corniche basque), verfügt über eine harmonische Meerespromenade mit vielen neo-baskischen Villen aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Außerdem gibt es noch die Zwillingsfelsen an Pointe St-Anne. Ein bemerkenswertes Naturphänomen „Les Deux Jumeaux“, die zwei sich ähnelnden Felsen nur wenige Meter voneinander entfernt vor der Küste von Hendaye. Aber auch das kleine Naturreservat Abbadia, in dem man auf den angelegten Wanderwegen wandern kann, um einen schönen Blick auf diese auffälligen Zwillingsfelsen zu genießen.
Außerdem besuchen Sie noch Espelette und Saint-Jean-Pied-de-Port. Espelette ist ein kleines Dorf, das vor allem für die roten Paprikaschoten bekannt ist, die kleinen länglichen Paprikas ähneln. An den typisch weiß gestrichenen baskischen Häusern werden Sie im Herbst bemerken, dass rote Paprikaschoten zum Trocknen an den Fassaden hängen. Außerdem gibt es hier noch die Kirche Saint-Etienne. Sie beherbergt eine dreistöckige Galerie, eine schön bemalte Decke und ein prachtvolles vergoldetes hölzernes Retabel aus dem 18. Jahrhundert.
Saint-Jean-Pied-de-Port ist vor allem als Ausgangspunkt des Camino Francés, der französischen Route nach Santiago de Compostela. Von Saint-Jean-Pied-de-Port führt die Route durch die Pyrenäen nach Roncesvalles in Spanien, um anschließend nach Westen zum Wallfahrtsort zu ziehen.
Tag 8: Baskische Pässe und eine Schlucht
Entfernung 229 km
Heute stehen Gorges de Kakuetta, die bekannte Col d'Aubisque Bergrunde und das gemütliche Pau auf dem Programm. Im Laufe der Jahre hat der Fluss Kakuetta eine tiefe Schlucht gegraben. Eine wunderschöne Schlucht mit engen und weiten Durchgängen entlang eines schnell fließenden Gebirgsbaches. Manchmal wandert man entlang von Wänden, die bis zu 200 Meter hoch sind, und es gibt auch einen Wasserfall von 20 Metern. Am Ende deiner Wanderung triffst du außerdem auf eine Höhle, die Grotte du Lac, die aus beeindruckenden Stalaktiten und Stalakmiten besteht. Die Gorges de Kakuetta ist definitiv einen Besuch wert!
Nach Bordeaux und Toulouse gilt Pau als eine der wichtigsten Städte im Südwesten Frankreichs. Pau ist eine lebendige Stadt mit sehr schönen Parks. Besonders die Lage am Fuße der Pyrenäen und die Tatsache, dass hier abgesehen von der Gasförderung kaum Industrie vorhanden ist, machen sie zu einem beliebten Reiseziel.
Col d'Aubisque
Die Pyrenäen verfügen über viele verschiedene Bergpässe. Die bekanntesten sind der Col d’Aubisque und Col du Tourmalet, die regelmäßig Teil der Tour de France sind. Jährlich radeln hier hunderte Amateurfahrer durch die Pässe. Es ist jedoch auch möglich, die Pässe mit dem Auto zu erkunden, denn auch dann kann man die atemberaubenden Ausblicke in den Pässen genießen.
Tag 9: Landes und ihre Kurorte
120 km Entfernung
Nach all der Naturgewalt ist es Zeit, sich eine Pause zu gönnen. Zuerst kommst du in das malerische Städtchen Sauveterre-de-Béarn, um anschließend zwei Kurorte zu besuchen, von denen Dax der größte und Salies-de-Béarn der romantischste ist.
- Sauveterre-de-Béarn, eine gemütliche mittelalterliche Stadt mit der Legende von Sancie. Dieses Städtchen besitzt nicht nur ein bemerkenswertes denkmalgeschütztes Erbe, sondern liegt auch in einer wunderschönen natürlichen Umgebung! Besonders wenn du auf der Pont de Légende stehst, erhältst du ein malerisches Bild mit der Kirche und den Überresten der Verteidigungsmauern.
- Salies-de-Béarn, 'die Salzstadt' bekannt für ihr Kurzentrum. Die wunderschön blühenden Gassen, die alten malerischen Gebäude und Häuser auf Pfählen am Ufer der Saleys machen diesen Ort zweifellos zu einem charmanten Reiseziel.
- Mit 12 Thermen und mehr als 50.000 Patienten ist das Landes-Kurzentrum von Dax die meistbesuchte Thermenstadt Frankreichs. Bereits die Römer entdeckten damals die heilkräftige Schlamm von Dax. Auch heute kann man in den zahlreichen Thermen verschiedene Schlammbehandlungen durchführen. Besonders bei rheumatischen Beschwerden hat sich das bewährt.
Tag 10: Von Landes nach Sauternes
Entfernung 168 km
Auf dem Weg zur Weinregion Sauternes kommst du an mehreren schönen Orten und Sehenswürdigkeiten vorbei, an denen du kurz Halt machen kannst. Das erste Ziel auf der Route ist Bazas. Hier kannst du eine Mischung aus Ruhe, kulinarischer Verwöhnung und Kultur genießen. Wenn du den großen Marktplatz von Bazas betrachtest, erkennst du, dass diese Stadt einst sehr bedeutend war. Der Platz wird von der Kathedrale Saint-Jean Baptiste dominiert, die auf der UNESCO-Welterbeliste steht.
Auch Uzeste und Château de Roquetaillade wirst du passieren. Dieses Schloss sollte prestigeträchtig sein und gleichzeitig gut militärisch verteidigt werden können. Heute kannst du es noch besichtigen. Den Tag beendest du in Sauternes, der Weinregion, die für ihre süßen Weine bekannt ist.
Tag 11: Entdecken Sie die kleinen Städte entlang der Garonne
Entfernung: 18 km
Entlang der Garonne begegnet man einigen gemütlichen Städten. Wenn Sie den Namen Cadillac hören, denken Sie wahrscheinlich nicht an eine Stadt, sondern an eine Automarke. Obwohl dieses Städtchen an der Garonne liegt, hat es doch eine Verbindung zu jener Automarke aus Detroit. Es ist ein Einwohner von Cadillac, der die Stadt Detroit im Jahr 1700 gegründet hat. Zumindest ist das die Legende. Von den Autos ist hier nichts zu spüren. Das Schloss ist der große Blickfang, aber Cadillac ist auch eine umzäunte Stadt mit zwei mittelalterlichen Stadttoren.
Auch Saint-Macaire wird heute einen Besuch wert sein. Saint-Macaire ist ein weiteres schönes mittelalterliches Städtchen, das bereits im 5. Jahrhundert gegründet wurde. Das Städtchen zeugt von einer reichen Vergangenheit durch die Kombination aus Hafen und Weinbau. Heute ist es ein charmantes Städtchen, das viel Wert auf den Erhalt seiner Geschichte gelegt hat.
Tag 12: Entre-Deux-Mers
Am vorletzten Tag verbringen wir Zeit in der bekannten Weinregion Entre-Deux-Mers. Dies ist das größte Weinbaugebiet der Bordeaux-Region und umfasst nicht weniger als 17 AOC\u2019s (Appellation d'origine contrôlée). Der Name „Entre-Deux-Mers“ hat übrigens nichts mit zwei Meeren zu tun, sondern vielleicht mit den zwei Flüssen, zwischen denen es liegt, der Garonne und der Dordogne.
Was du in dieser großartigen Weinregion unbedingt sehen solltest
- Abbaye de la Sauve-Majeur ist ein wunderschönes Kloster im Dorf La Sauve und definitiv einen Besuch wert. Du wirst von der besonderen romanischen Architektur begeistert sein, die einen Blick zurück ins Mittelalter gewährt.
- Monségur ist ursprünglich ein Festungsdorf und hat seine ursprüngliche Struktur bewahrt. Davon zeugen die Arkaden und die Markthalle auf dem zentralen Marktplatz, auf dem Ende des 19. Jahrhunderts eine gusseiserne Halle gebaut wurde.
- Saint-Emilion, hoch oben im Herzen einer der prestigeträchtigsten und berühmtesten Weinberge Bordeauxs. Das bekannte Dorf ist natürlich für seinen köstlichen Wein berühmt, aber wusstest du auch, dass es quasi ein echtes Freilichtmuseum ist? Lies dazu in unserem Blogartikel über Saint-Emilion.
- Auch das Schloss Duras ist definitiv einen Abstecher wert. Das Schloss blickt nämlich über das Tal.
Tag 13: Saint-Emilion
Am letzten Tag dieser Rundreise besuchen Sie Saint-Emilion. Das Städtchen im Südwesten Frankreichs ist zwar klein, doch dennoch eine große Attraktion. Das Dorf, das nordöstlich von Bordeaux liegt, steht auf der UNESCO-Welterbeliste und ist von mehreren schönen Weinbergen umgeben.
Was sollten Sie hier unbedingt sehen und unternehmen?
- La Grande Muraille, die einzige Überrest eines Klosterchors aus dem 13. Jahrhundert, die kaum ein Jahrhundert später während des Hundertjährigen Krieges zerstört wurde.
- Die Église Collégiale de Saint-Emilion, die ebenfalls als Denkmal klassifiziert wurde.
- Die monolithische Kirche oder die Église Monolithe, ein Raum, der aus einem einzigen Felsen gehauen wurde. Es ist die größte Kirche ihrer Art in Frankreich und wurde zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert erbaut.
- Entdecken Sie die Weinberge von Saint-Emilion.
- Oder besuchen Sie einige der schönsten Weingüter in der Nähe dieses Dorfes.
Möchten Sie Saint-Emilion bei einem Stadtspaziergang erkunden? Laden Sie unseren Stadtführer durch das historische Zentrum von Saint-Emilion herunter.
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