Sehenswürdigkeiten in Hiroshima: Alles, was Sie in der weltberühmten japanischen Stadt sehen müssen

Sehenswürdigkeiten in Hiroshima: Alles, was Sie in der weltberühmten japanischen Stadt sehen müssen

20 april 2026 in Japan0 reacties

Diese Stadt ruft sofort Bilder aus 1945 hervor: das zerstörte Hiroshima, das die Welt veränderte. Doch heute hat die japanische Stadt sich neu erfunden. Hier findest du Orte, die wunderschön an das Geschehene erinnern, und gleichzeitig lebt die moderne Hafenstadt weiter.

Hiroshima ist aufgrund ihrer Geschichte kein klassisches Reiseziel für einen Kurzurlaub, sondern ein Ort, an dem man innehalten und zugleich weiterblicken kann. In diesem Blogartikel nehmen wir dich mit zu den eindrucksvollsten Gedenkstätten und den überraschendsten Highlights, die zeigen, wie lebendig die Stadt heute ist.

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Touren und Aktivitäten
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  • Unternehmen Sie einen Tagesausflug nach Miyajima und besuchen Sie den Itsukushima-Schrein (Tickets hier buchen)

Inhalt des Artikels

Hiroshima: Von Burgstadt zum Friedenssymbol

Im späten 16. Jahrhundert entstand Hiroshima als strategische Burgstadt. Rund um das ursprüngliche Hiroshima Castle entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Zentrum in der Region. Dank ihrer Lage an der Mündung mehrerer Flüsse entwickelte sich Hiroshima schnell zu einer lebendigen Handelsstadt. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die japanische Wirtschafts- und Politikstadt weiter, und im 20. Jahrhundert erhielt sie sogar eine bedeutende militärische Rolle.

Diese Rolle sollte eine dramatische Auswirkung haben. Am 6. August 1945 wurde Hiroshima durch die erste Atombombe, die im Krieg eingesetzt wurde, getroffen. In einem Augenblick wurde ein großer Teil der Stadt zerstört und zehntausende Menschen verloren ihr Leben. Eine Stadt in Trümmern blieb zurück, und ein Ereignis, das weltweit zum Symbol des Krieges wurde. Auch heute lässt die Hafenstadt diese Geschichte nicht vergessen, und man kann die Zerstörungen und Kriegstoten noch immer gedenken. Hiroshima ist heute eine moderne Stadt mit über einer Million Einwohnern und einer lebendigen Atmosphäre.

Wo liegt Hiroshima?

Hiroshima liegt im Westen Japans, auf der Insel Honshu, und gehört zur Chugoku-Region. Die Stadt liegt am Seto Inlandsee und wird von mehreren Flüssen durchquert, die in die Bucht münden. Der Hafenstadt ist etwa eineinhalb Stunden mit dem Shinkansen von Osaka entfernt und somit ein praktischer Zwischenstopp auf Ihrer Rundreise durch Japan.

Die Stadt selbst ist recht übersichtlich aufgebaut. Das Zentrum befindet sich rund um den Hiroshima Peace Memorial Park, wo die wichtigsten Gedenkstätten liegen. In der Umgebung finden Sie Einkaufsstraßen, Restaurants und moderne Stadtviertel, die zeigen, wie Hiroshima sich neu erstanden hat.

Hiroshima auf der Karte

Auf der Karte sehen Sie, dass sich Hiroshima entlang von Wasser und Flüssen erstreckt, was der Stadt ein offenes und großzügiges Erscheinungsbild verleiht.

  1. Friedenspark Hiroshima

Der Friedenspark bildet das Herz der Stadt Hiroshima. Dieser große, offene Park war einst der belebteste Teil der Stadt, vor den Ereignissen von 1945. Heute ist er ein Ort der Ruhe und Erinnerung. Schöne, breite Wege, Brunnen und vor allem Denkmäler mit zahlreichen Gedenkstellen. Zu den bekanntesten Elementen gehören die Genbaku-Dome, das Friedensflammen-Denkmal, das Cenotaph für die Opfer der Atombombe und das Kindfriedensdenkmal.

  1. Friedensmuseum Hiroshima

Das Friedensmuseum vermittelt den Kontext zu allem, was Sie um sich herum sehen. Anhand persönlicher Geschichten, Objekte und Bilder erhalten Sie ein klares Bild von den Ereignissen und ihren Folgen. Die Ausstellung ist ziemlich konfrontierend, aber gleichzeitig sorgfältig gestaltet und wirklich ein Ort, den man gesehen haben muss. Das Museum konzentriert sich nicht nur auf die Fakten, sondern auch auf die menschliche Seite der Geschichte. Das Friedensmuseum ist definitiv kein leichter Zwischenstopp, aber auf jeden Fall ein wichtiger Bestandteil Ihres Besuchs in Hiroshima.

  1. Atombomben-Dom

Die Stadt wurde im Jahr 1945 größtenteils zerstört, doch einige Gebäude stehen noch immer. Die Atombomben-Dom ist eines dieser Überbleibsel und heute in Hiroshima sehr gut erkennbar. Das Gebäude blieb nach der Explosion nur teilweise erhalten und wurde bewusst so belassen als Mahnmal für das Geschehene. Damit bleibt dieser Ort ein beeindruckender Anblick in der Realität. Heute steht er auf der UNESCO-Welterbeliste und ist ein kraftvolles Symbol des Friedens. Die Ruine bildet einen starken Kontrast zur modernen Stadt um sie herum.

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  1. Kinders Friedensdenkmal

Dieser besondere Ort ist eine der bewegendsten Gedenkstätten im Park. Das Kinderfriedensdenkmal ist den Kindern gewidmet, die durch die Atombombe ums Leben kamen, mit einem zentralen Symbol eines Mädchens, das eine Papierkranich hält. Rund um das Denkmal hängen tausende bunte Kraniche, die von Kindern aus aller Welt gebastelt und geschickt wurden. Es verleiht dem Ort eine sanftere, aber gleichzeitig kraftvolle Botschaft von Hoffnung und Frieden. Es ist ein sehr berührender Moment und perfekt, um kurz innezuhalten und nachzudenken.

  1. Friedensglocke

Die Friedensglocke befindet sich in einem ruhigen Teil des Parks und lädt Besucher dazu ein, einen Moment innezuhalten. Man kann die Glocke selbst läuten, ein einfaches Zeichen, das für den Frieden steht. Die Umgebung ist offen und friedlich, mit Blick auf das Wasser und die umliegende Stadt. Es ist ein Ort, an dem man einen Moment Abstand von allem nehmen kann, was man gerade gesehen hat. So kann man alles verarbeiten und anschließend die restliche Stadt erkunden.

  1. Flamme des Friedens

Auch im Friedenspark steht die Flamme des Friedens. Es ist eine permanente Gedenkflamme im Hiroshima Peace Memorial Park. Sie symbolisiert das weltweite Bestreben nach der Abschaffung von Atomwaffen und erinnert an die Opfer der Atombombe, die am 6. August 1945 in Hiroshima fiel. Die Flamme brennt ununterbrochen seit 1964!

  1. Schloss Hiroshima

Wir reisen jetzt etwas weiter in die Vergangenheit. Die Burg Hiroshima wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert erbaut und spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Stadt. Das heutige Schloss ist leider eine Rekonstruktion, nachdem das Originalgebäude im Jahr 1945 zerstört wurde. Der Wiederaufbau von 1958 verwendete moderne Materialien mit einer Holzverkleidung, um das ursprüngliche Erscheinungsbild nachzuahmen.

  1. Hondori Einkaufsstraße

Nach all der schweren Geschichte kannst du jetzt die heutige Stadt erkunden. Nichts ist dafür besser geeignet als ein Spaziergang durch die Einkaufsstraße. Hondori ist die lebendige Einkaufsstraße von Hiroshima und bildet das kommerzielle Herz der Stadt. Überdacht und voller Geschäfte, Cafés und Restaurants ist dies der Ort, an dem das tägliche Leben pulsiert. Hier bekommst du sofort eine andere Seite von Hiroshima zu sehen: modern, lebhaft und voller Energie. Perfekt, um eine Runde zu drehen oder etwas zu essen, nachdem du den Friedenspark besucht hast.

  1. Nagarekawa

Wenn die Abenddämmerung einsetzt, kannst du nach Nagarekawa gehen. Das ist das Zentrum des Nachtlebens in Hiroshima. Bars, Restaurants und kleine Gassen sorgen hier für eine lebendige Atmosphäre, vor allem am Abend.

Es ist kein übermäßig belebtes Viertel wie man es aus Tokio oder Osaka kennt, aber genau das macht es auch besonders angenehm. Ein Ort, an dem du den Tag ruhig ausklingen lassen und Hiroshima auf eine entspannte Weise erleben kannst.

  1. Itsukushima-Schrein

Auf der Insel Miyajima befindet sich der Itsukushima-Schrein, bekannt für sein ikonisches schwebendes Torii im Meer. Bei Flut scheint das Tor auf dem Wasser zu schweben, bei Ebbe kann man einfach dorthin spazieren.

Der Ursprung des Heiligtums reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück, als Miyajima bereits als heilige Insel verehrt wurde. Im Jahr 1168 ließ der Kriegsfürst Taira no Kiyomori den Komplex im aristokratischen Shinden-Zukuri-Stil neu errichten. Er machte Itsukushima zum Familienheiligtum seines Clans und verlieh ihm das üppige Erscheinungsbild, das es noch heute hat. Während der Kriegsjahre im 16. Jahrhundert wurde das Heiligtum von Mōri Motonari nach seinem Sieg in der Schlacht von Itsukushima (1555) restauriert.

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  1. Miyajima Insel

Die Insel Miyajima ist mehr als nur der Schrein. Deshalb geben wir dir hier noch einige zusätzliche Tipps. Die Insel strahlt eine entspannte Atmosphäre aus, mit kleinen Gassen, lokalen Geschäften und Restaurants entlang der Küste.

Mount Misen

Der Mount Misen ragt über Miyajima empor und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die Seto-Inlandsee. Du kannst den Gipfel mit einer Seilbahn und einem kurzen Spaziergang erreichen. Unterwegs begegnen dir Tempel, Wälder und Aussichtspunkte. Oben erwartet dich ein Panorama, das die Anstrengung mehr als wert ist.

Omotesando Straße

Die Omotesando Straße ist die Hauptgeschäftsstraße der Insel Miyajima. Diese lebendige Straße führt Besucher vom Fährhafen zum Itsukushima-Schrein und bildet das wichtigste touristische und kommerzielle Zentrum der Insel. Hier kannst du lokale Spezialitäten probieren.

Tsutsumigaura Strand

Der Tsutsumigaura Strand liegt auf der anderen Seite von Miyajima und wirkt sofort ruhiger als die bekannten Orte rund um den Schrein. Es ist kein tropischer Strand, sondern eher eine natürliche Küstenlinie mit Sand, Bäumen und Blick auf die Seto-Inlandsee. Im Sommer kannst du hier sogar schwimmen, außerhalb der Saison ist es vor allem ein ruhiger Ort, um frische Luft zu schnappen.

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  1. Shukkeien-Garten

Shukkeien Garten ist ein historischer japanischer Landschaftsgarten und befindet sich im Zentrum der Hafenstadt. Der Name ist etwas Besonderes und bedeutet wörtlich „verkürzte Landschaften“, was schön auf die kleineren Berge, Täler und Wälder im Garten anspielt. Man spaziert auch an Teichen, Brücken und kleinen Wegen vorbei, die stets neue Perspektiven bieten. Dieser japanische Garten ist meist ein ruhiger Ort, an dem man kurz entfliehen und sich vom Rest Hiroshimas erholen kann.

  1. Hiroshima Hafen

Der Hafen von Hiroshima liegt an der Seto Inlandsee und ist ein Tor zu den Inseln in der Region. Von hier aus starten Fährschiffe zu Zielen wie Miyajima und anderen Küstenorten. Es ist kein Ort, den man einfach so besuchen sollte, aber vor allem praktisch, wenn man eine Ausfahrt zu einer der Inseln plant. Von hier aus gelangt man nach Ninoshima und Etajima sowie in die Stadt Matsuyama auf Shikoku. Mit der Straßenbahn ist man bequem und schnell am Hafen.

Etajima ist zum Beispiel so eine Insel. Sie wird weniger von Touristen besucht, bietet aber eine sehr ruhige Atmosphäre, Natur und maritime Geschichte. Die Insel liegt zentral in der Bucht von Hiroshima und ist mit Fährdiensten (etwa 30 Minuten) erreichbar. Etajima ist eine ruhigere Alternative zum geschäftigen Miyajima.

  1. Hiroshima Gokoku-Schrein

Der Hiroshima Gokoku-Schrein ist ein Shinto-Schrein im Zentrum von Hiroshima, Japan. Er wurde nach dem Atombombenangriff von 1945 wiederaufgebaut und dient als Ort des Gedenkens an die lokalen Kriegstoten sowie als Symbol für Wiederaufbau und Frieden in der Stadt. Der Kontrast zur modernen Umgebung macht ihn zu einem interessanten kurzen Halt.

  1. Kamiyacho

Haben Sie noch nicht genug vom Einkaufen? Kamiyacho bildet zusammen mit Hondori das kommerzielle Zentrum von Hiroshima. Vielleicht weniger charmant, aber ein moderner Ort in der Stadt, den man unbedingt besuchen sollte! Hier finden Sie alles, was Sie wollen. Große Einkaufszentren, Kaufhäuser und kleinere Shops, dazu eine stetige Flut von Einheimischen und Touristen.

Kamiyacho liegt in Laufnähe zu einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Hiroshimas, darunter der Friedenspark, die Atombombenkuppel (Genbaku Dome) und das Hiroshima Friedensmuseum. Durch diese Kombination aus modernen Stadtfunktionen und historischer Bedeutung ist Kamiyacho ein wichtiger Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden.
  1. Okonomimura

Okonomimura ist der Ort, um das bekannteste Gericht Hiroshimas zu probieren: Okonomiyaki. In diesem Gebäude finden Sie mehrere kleine Restaurants, die jeweils ihre eigene Version servieren.

Es ist ein mehrstöckiges Lebensmittelzentrum im Stadtzentrum, das auf Hiroshima-Style Okonomiyaki spezialisiert ist: eine herzhafte Pfannkuchenvariante mit Schichten aus Teig, Kohl, Nudeln und verschiedenen Toppings. Das Komplex dient als kulinarischer Orientierungspunkt, an dem Dutzende kleiner Stände diese ikonische lokale Spezialität zubereiten.

  1. Hiroshima Orizuru Tower

Hiroshima Orizuru Tower liegt direkt neben der Atombombenkuppel und bietet einen der besten Ausblicke auf die Stadt. Vom Aussichtdeck aus blickt man über den Friedenspark und sieht, wie Hiroshima sich um diesen Ort herum neu aufgebaut hat.

Der Turm selbst ist modern und interaktiv. Im Inneren kann man unter anderem seinen eigenen Papierkran hinterlassen, ein Symbol des Friedens, das eng mit der Geschichte Hiroshimas verbunden ist. Was diesen Ort besonders macht, ist die Perspektive. Nach einem Besuch des Parks und des Museums zeigt sich hier, wie die Stadt heute weiterlebt.

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  1. Mitaki-dera

Mitaki-dera liegt versteckt in den Hügeln am Rande des Zentrums von Hiroshima und fühlt sich an wie eine ganz andere Welt. Der Tempel befindet sich mitten im Grünen, mit kleinen Wasserfällen, Moos und Steinskulpturen, die entlang des Weges verteilt sind. Es ist ein Ort, an dem man Hiroshima für eine Weile hinter sich lassen kann. Keine Menschenmassen, keine großen Gruppen, nur Natur und Stille. Besonders im Herbst, wenn sich die Blätter verfärben, gehört dieser Ort zu den schönsten in der Region.

  1. Wo in Hiroshima übernachten?

Hiroshima ist überraschend übersichtlich zu erkunden. Die meisten Orte in der Stadt liegen dicht beieinander, weshalb es am besten ist, im Stadtzentrum zu übernachten. So sind die Parks und schönsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar, und man muss nicht immer die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Das sind die besten Stadtviertel:

  • Hondori ist lebendig, zentral gelegen und auch ideal zum Essen und Trinken
  • Kamiyacho ist ein gut angebundenes Viertel und liegt in der Nähe des Parks
  • Hiroshima Stationist sehr praktisch als Ausgangspunkt für Tagesausflüge

Wenn du in einem dieser Viertel wohnst, bist du gut aufgehoben! Von hier aus erreichst du die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit einer kurzen Straßenbahnfahrt. Hier sind einige Empfehlungen für deine Zeit in der japanischen Stadt:

  • THE KNOTist ein modernes und stilvolles Hotel in der Nähe des Friedensparks. Das Interieur ist schlicht und zeitgemäß, mit viel Liebe zum Detail und Atmosphäre. Ein großer Vorteil ist die Dachbar, von der aus du abends über die Stadt blickst. Perfekt, wenn du eine trendige Unterkunft an einer Top-Lage suchst. Mehr Infos und buchen
  • Hilton Hiroshimabietet alles, was man von einem Luxushotel erwartet: geräumige Zimmer, einen Wellnessbereich und verschiedene Restaurants. Das Hotel liegt etwas weiter vom Park entfernt, ist aber trotzdem zentral genug, um alles bequem zu erreichen. Perfekt, wenn du nach einem Tag in der Stadt in komfortabler Umgebung entspannen möchtest. Mehr Infos und buchen


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